In meiner bisherigen Laufbahn als Tierärztin habe ich festgestellt, dass man gerade bei Problemen im Rücken oft an die Grenzen der Schulmedizin stößt. Hier gibt es vor allem beim Pferd aufgrund der Muskelmassen oft wenig Möglichkeit für eine genaue Diagnostik oder Therapie.

 

Die Chiropraktik setzt genau hier an: Sie ist eine manuelle Therapieform, die die Schulmedizin keineswegs ersetzen kann, aber eine sehr gute Ergänzung dazu darstellt. Die Chiropraktik beschäftigt sich mit der Funktion der Wirbelsäule und des Nervensystems. Denn die richtige Beweglichkeit eines Gelenkes ist entscheidend für das Wohlbefinden des ganzen Körpers. Blockaden in den einzelnen Gelenken führen hingegen zu einer verminderten Beweglichkeit und einer Funktionsstörung. Darüber hinaus kommt es zu Verspannungen der Muskulatur und daraus resultierenden Schmerzen. Durch Schonhaltungen können sich weitere Blockaden bilden und die Bewegungsfreude Ihres Tieres deutlich mindern.

Bei einer chiropraktische Behandlung wird jedes Gelenk für sich untersucht, verminderte Beweglichkeit festgestellt und mit einem kurzen, kontrollierten und schnellen Impuls behandelt. Diese Behandlung ist weder schmerzhaft noch schädlich, da die Gelenke nur in physiologischer Richtung bewegt werden.